Der Kelch der bittersten Leiden
Chemnitz im Zeitalter von Wallenstein und Gryphius

Herausgeber:
Uwe Fiedler
  
 Inhalt
  
  Im Sommer des Jahres 1632 wies der kaiserliche Generalissimus Albrecht Graf von Wallenstein seine General Holk an, Sachsen "mit Sengen und Brennen" zu verwüsten. Nachdem das Kurfürstentum fast vierzehn Jahre vom Dreißigjährigen Krieg verschont geblieben war, fielen bis 1650 dem Krieg und seinen furchtbaren Begleitern Pest und Hunger 66 Prozent der Bevölkerung in Chemnitz und dem Umland zum Opfer. Diese Zäsur des Schreckens brachte jedoch auch enorme politische und gesellschaftliche Veränderungen mit sich. Neue Eliten lösten die alte städtische Oberschicht ab, die Wirtschaft gesundete dank starker Impulse aus den Niederlanden. In Literatur, Musik und Kunst wurde das leidvolle Erleben des Krieges aufgegriffen, in eine veränderte Bild- und Formensprache überführt und so Grundlage für neue Bewußtseinsinhalte.
  
  
  
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